Es ist keine vier Wochen her, als ich mir mein letztes Grafiktablett gekauft habe und nun habe ich mir schon wieder ein neues gekauft.
Auf die eine Frage, die euch bestimmt durch den Kopf geht kann ich sagen: Nein, ich habe keinen Geldscheißer. Aber warum hab ich mir ein neues gekauft?!
Ich war letzten bei Mela, die mir eine Einführung in die Beauty-Retusch gegeben hat. Um genauer zu sein, hat mir Mela “Dodge & Burn” näher erklärt. Mela hat ein altes, aber sehr geliebtes, Wacom-Tablett, welches sie für Dodge & Burn und sonstige Arbeiten einsetzt. Ich müsste Lügen, aber es hatte glaube eine Größe von DinA6. Ist ja auch egal. Auf jeden Fall konnte auch ich einmal kurz mit diesem Grafiktablett meine Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Es hat mir sehr gut gefallen, es war super genau und sehr einfach zu handhaben. Da man durch eine kleinen Handbewegung eine große Wirkung erzielen kann war ich sofort fasziniert, und musste das am selbigen Abend auch unbedingt ausprobieren.
PC angemacht, Bild geöffnet, Grafitablett vor mich gelegt und angefangen. Es hat nicht lange gedauert, dann hatte ich schon die Lust daran verloren. Denn bei einem DinA4 Tablett musst du ungefähr fünfmal so weit die Hand bewegen wie bei DinA6. Das hat mich so genervt, dass ich mir gleich darauf ein Wacom Pen & Toch (Din A6) gekauft habe. 
Wacom Bambo Pen & Touch – Was kann mein neues Grafiktablett:
- Zwei Sensoren für Stift- und Multi-Touch-Eingabe
- Unterstützung von Multi-Touch-Gesten zum Scrollen, Zoomen, Drehen und mehr
- Druckempfindliche Stiftspitze und druckempfindlicher Radierer für ein natürliches Gefühl
- Batterieloser, ergonomischer Stift mit zwei Tasten
- Verbesserte Auflösung für hohe Präzision
- Papierähnliche Tablettoberfläche im 16:10-Format
- Drehbares Tablett – geeignet für Links- und Rechtshänder
- Vier konfigurierbare ExpressKeys für schnellen Zugriff auf Funktionen
- Integrierter Stifthalter für die praktische Aufbewahrung des Stiftes
- Einfacher USB-Anschluss
- Interaktives Lernprogramm, um alles aus deinem Bamboo herauszuholen
Mein Fazit:
Größer = Besser!? Und genau das habe ich am Anfang gedacht. Aber dem ist nicht so. Mit einem kleinen Grafiktablett macht es viel mehr Spaß zu arbeiten, als mit einem großen. Erstens ist ein kleines handlicher und zweitens ist auch nicht so Platz-raubend.
Übrigens:
Aiptek war nicht schlecht. Aber leider muss ich zugeben, dass Wacom doch einiges besser ist, als Aiptek. Ich bin mit meinem Bamboo Pen & Touch sehr zufrieden und die Touch-Funktion ist das i-Tüpferlchen
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6 Antworten : “Wieder mal ein neues Grafiktablett”






Herzlichen Glückwunsch!
Ich möchte zur Tablettgröße noch ein paar Worte verlieren: mal ganz davon abgesehen, dass es mit Sicherheit Geschmackssache ist, auf welcher Fläche man sich “wohl fühlt”, finde ich größere Tabletts dennoch vorteilhafter.
Was Du als Nachteil ansprichst, also die weiten Bewegungen die man machen muss, kann auch ein Vorteil sein: nämlich immer dann, wenn es um Genauigkeit geht. Entscheidend ist hier das Verhältnis zwischen Display-Auflösung und Tablettfläche. Wenn ich z.B. mit einem A6 Tablett an einem 26″-Display arbeite, kann ich nicht so genau arbeiten wie mit einem A4 Tablett, da eine kleine Handbewegung die Werkzeugspitze gleich über den kompletten Bildschirm jagt.
Aber ich gebe Dir recht: A4 ist wirklich etwas zu groß, das ist eher was für Architekten und Grafiker. Ich arbeite seit einigen Jahren mit dem WACOM intuos3 A5 WIDE und bin damit sehr zufrieden. Man muss sich selbstverständlich erstmal an die neue “Bewegungsfreiheit” gewöhnen, aber so ein Tablett ist eben kein Touchpad und keine Maus. Wenn man den Dreh mal raus hat, dann lässt es sich damit sehr präzise und effizient arbeiten.
Ich wünsch Dir viel Spaß mit dem Bamboo!!
Schön, dass es dir gefällt!
Wacom steht ja nunmal doch eine Stufe über Aiptek, da kann man nichts machen. Der Preis für ein Wacom hat seine Gründe.
Lag es denn nur an der Größe, dass es nicht geklappt hat? Oder war es auch weniger präzise?
Achja, mir ist eingefallen, dass du das farbige Make-Up – also sowas wie lippenstift und eyeshadow – auch über ne extra Ebene, die du auf ineinanderkopieren (oder ähnliches, was dir besser gefällt) stellst und dann die deckkraft runterregelst, machen kannst. Ist vielleicht für den Anfang etwas einfacher als Dodge and Burn mit Farbe. Dann kannst du beim Dodge and Burn zum Üben erstmal bei schwarz und weiß bleiben.
Btw. habe durch eine Tutorial-DVD mal wieder eine neue Methode zum Haut abpudern gelernt (sodass mehr Poren sichtbar bleiben). Ich kann dir die Tage ja mal ne mail schreiben, wie das geht, falls du Interesse hast.
tausend dank für diese info! ich hätte genauso gesucht – größer ist gleich besser. aber auch mit ner maus kreiselt man nicht im achteck und beschränkt sich auf kleine flächen. hätte aber beim kauf nie so logisch überlegt, also, dein blog ist schon sinnvoll
schönen abend mit den neuen board.
@Johannes: Ganz klar hängt es von den verschiedenen Arbeitsbereichen an. Aber bei Bildbearbeitung ist es Hauptsächlich so, dass du sehr exakt arbeiten musst und dies zwingt dich eigentlich schon dazu das bild bei 200 – 400 % zu bearbeiten. Bei so einer starken Vergrößerung bringt es keinen unterschied ob du ein DinA4 oder DinA6 hast (Arbeitsbereich bleibt gleich). Verstehst du was ich meine?
@Jibril85: Nur her mit den Infos!!!!
Ne Spaß, aber wenn du neue Tipps hast bin ich dir sehr dankbar
was passiert mit dem alten?
Der Unterschied bei gleichbleibendem Arbeitsbereich liegt im Handling bzw. im schon angesprochenen Verhältnis zwischen Display-Auflösung und Tablettfläche.
Wenn ich z.B. auf dem A6-Tablett eine Strecke von 1cm zurücklege, ist die zurückgelegte Strecke meiner Werkzeugspitze am Bildschirm länger, als wenn ich die gleiche Strecke auf einem Tablett in A5 zurücklege. Dabei spielt die Zoomstufe keine Rolle. Das mag am Anfang vielleicht ungewohnt und für manche Bereiche nicht so wichtig sein, für Dinge wie Kanäle bzw. Masken und Freisteller finde ich es praktischer, wenn mein Werkzeug nicht bei jeder kleinen Bewegung quer über den Bildschirm rast.
Vielleicht habe ich aber auch nur zu nervöse Hände…