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Was kann man aus einem Foto rausholen?

Jeder, der schon Fotos geschossen hat, weiß ganz genau, dass man nicht nur gute Bilder macht, auch wenn man sich noch so sehr anstrengt. Besonders heikel wird es meist bei Schnappschüssen,  beiden Fotos, wo man sich nicht wirklich viele Gedanken über Position, Winkel, etc. machen kann. Ab und zu möchte es eben einfach nicht klappen!  -.-

Meist löst man das “Schlechte-Foto-Problem” mit der “Löschen-Taste” direkt auf der Kamera oder später dann am Computer. Problem gelöst! :-/
Das muss aber nicht sein, man kann meist noch einiges aus einem Foto retten. Mit ein wenig Übung, Kreativität, Lust und Laune macht das auch Spaß und dauert nicht lange. 8)

Ich habe diese Hyazinthe bei uns im Wohnzimmer fotografiert und war/ bin eigentlich nicht zufrieden. Die Farben sind trist, blass und das Bild strahlt überhaupt keine Aura, bzw. “Überzeugung”, aus.  Lediglich der Bildaufbau und somit die Position der Pflanze gefällt mir.

Das Bild teilt mir im Ganzen nur mit: “Hey, ich bin nur ein Bild – Mehr nicht!” - Aber für mich muss ein Bild mehr als nur ein Bild sein. Es muss mit allem überzeugen. Die Farben, die Kontraste, die Helligkeit und und und müssen stimmen. Erst dann gefällt mir ein Bild und es kann sagen: “Hey,ich gefall mir auch! ^^

Lange Rede, kurzer Sinn. :-P

Nach ein paar Minuten Bildbearbeitung entstand bei mir folgendes Ergebnis:
Natürlich ist ein bearbeitetes Bild Geschmackssache. Aber dieses Bild gefällt mir außerordentlich gut, da die Farben  satter und lebendiger wirken, das Auge des Betrachters hauptsächlich nur auf die Hyazinthe gelenkt wird und die Vignettierung dem Bild den letzten Feinschliff gibt.

Mir gefällt mein bearbeitetes Bild. Euch auch?

Autor: Sebastian Engler

Ich interessiere mich für die Fashion- & Portraitfotografie und betrachte die Welt gerne aus einen anderen Winkel. Neben meiner fotografischen Leidenschaft studiere ich Informatik und fahre sehr gerne Motorrad.

6 Kommentare

  1. Ich bin ja der Meinung, dass beinahe jedes Bild eine gewisse Grundbearbeitung braucht. Nur weniger machen richtig tolle Bilder, die das nicht mehr brauchen. Und wenn es nur dabei um eine Tonwertkorrektur geht, das macht meistens schon echt viel aus.

    Es ist jedenfalls meiner Meinung nach meistens nur Geschmackssache, wie sehr ich ein Bild bearbeite, nicht ob ich es bearbeite.

    Bei mir geht übrigens kein Bild ohne Grundbearbeitung in die Öffentlichkeit. Habe damit auch schon das ein oder andere Bild, das ich vorher beinahe in die Tonne getreten hätte, zu etwas – für mich – ganz besonderem gemacht! :)

    GLG
    Mela

  2. @Jibril85: Das mit der “Grundbearbeitung” ist so eine Sache. Es gibt Fotografen, die sagen: “Bearbeitung kommt für mich gar nicht in Frage, das verfälscht das Bild, macht es kaputt und und und” und die anderen wiederum sagen, dass es nötig sei. Ich selbst bearbeite auch nicht jedes Bild, sonder nur ausgewählte. Aber in die “Öffentlichkeit” kommt bei mir auch nur selten ein Bild in unbearbeiteter Version ;-) ^^

    Bei dem Aspekt, dass nur wenige von Anfang an “klasse” Bilder schießen bin ich geteilter Meinung. Aber im digitalen Zeitalter kann man per Bearbeitung doch noch einiges rausholen und das Bild verbessern, obwohl man es schon für gut empfindet.

  3. Um Gottes Willen, alle meine Bilder bearbeite ich auch nicht, da wäre ich ja ewig beschäftigt! ;) Ich mache ja doch recht aufwändige Bearbeitung, die pro Bild mal gut 2 Stunden dauern können. Nein, ich suche mir die besten heraus und bearbeite die dann. ;) Es ging mir um die Bilder, die ich vorzeige, da gibts ne gesonderte Bearbeitung.

    Zu der Frage: “von Anfang an klasse Bilder schießen”: ich glaube, man braucht Übung um das zu können. Sicher, ich kann mir einiges technisches anlesen oder aber ich mache am Anfang auch richtig gute Zufallstreffer. Aber das Auge wird m.E. mit der Zeit geschult. Ich persönlich gleiche viele Fehler, die ich beim fotografieren mache mit einer digitalen Nachbearbeitung aus. Schlicht und ergreifend auch weil ich mit dem Medium Photoshop, oder einfach auch mit dem Medium “Stift” schon viel länger künstlerisch arbeite als mit der Kamera. Der Bereich mit mehr Erfahrung gleicht bei mir den Bereich mit weniger Erfahrung aus.

    Ich finde es nur so schlimm, wenn einige Leute damit prahlen, dass ihre Bilder nicht bearbeitet sind und dann mit völlig flachen Fotografien daherkommen (die vielleicht sogar wirklich gut wären mit etwas mehr Kontrast und einer Tonwertkorrektur … oder auch mit anderen Methoden, es führen ja viele Wege nach Rom).

    Habe über das Thema mal einen recht langen (damals auch recht bissigen ;) ) Blogartikel geschrieben.

    Btw. mir gefällt deine Bearbeitung der Blume übrigens sehr gut! :)

    So, jetzt bis gleich! ;)

  4. also wenn man sich des bild im auf dieser seite anschaut und dann die “größere Version” also wenn ma ndraufklickt merkt man das die ecken/ränder bei dem kleinen extrem viel dunkler sind und es so etwas blöd aussieht aber des große ist echt gut… in der richtigen auflösung könnte es bei manchen als wallpaper verwendet werden

  5. Mir gefällt die bearbeitete Version auch sehr gut..ein echter Profi würde das sicherlich mit einer schönen Studiobeleuchtung gleich hinkriegen, aber ich finde es toll, dass das auch mit einer nachträglichen Bearbeitung zu schaffen ist..Daumen hoch!

  6. Wow,
    das macht jetzt wirklich etwas her, das bearbeitete Bild! Ehrlich gesgat habe ich noch nie nen Bild wirklich nachgearbeitet. Geschnitten ja, aber ansonsten… Werde ich in Zukunft vielleicht doch mal ausprobieren;-)

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