Meine Minolta Objektiv Sammlung nimmt immer mehr zu. Insgesamt habe ich jetzt 5 Objektive davon sind 3 von Minolta. Bis jetzt bin ich mit Minolta zufrieden. Heute möchte ich mich dem Minolta 100-200 f4.5 widmen. Dieses Objektiv habe ich mir vor guten 3 Wochen gebraucht gekauft und war in letzter Zeit mein “immer-drauf-Objektiv”. Bis ich mir das Objektiv gekauft hatte, war meine maximale Brennweite 70mm.
Mit über 30mm (und!) mehr bekommt man einen ganz anderen Betrachtungswinkel von den Motiven, den ich so eigentlich noch gar nicht kannte. Natürlich habe ich schon öfters mit einem 18-250er fotografiert und weiß deshalb wie es mit großen Brennweiten ist. Aber bei dem 100-200er von Minolta bin ich nur auf Tele-Zoom-brennweiten fixiert und kann nicht wie bei einem 18-250er zwischen Weitwinkel und Tele variieren.
Meine ersten Erfahrungen mit diesen Objektiv waren gut. Die Schärfe ist wirklich akzeptabel und der Fokus ist rasend schnell. Insgesamt bin ich mit diesen Objektiv sehr zufrieden. Doch ab und zu sitzt der Fokus nicht so wie ich will (liegt an der Verwacklungsgefahr bei hohen Brennweiten), aber mit ein bisschen Geduld ist dieses Problem auch schnell überwunden – Einfach neu Fokussieren
Positive Aspekte:
- schneller AF
- Schärfe
- gute Farben
- guter Kontrast
- leicht und kompakt
- Vollformatfähig
- Bokeh ist OK
Negative Aspekte:
- erkennbare CA’s
- 1,9 Meter Naheinstellgrenze
- soft bei F4.5
Zusammengefasst finde ich dieses Objektiv gut – Preis/Leistungsverhältnis stimmt sehr gut überein. Es macht viel Spaß mit dieser Brennweite auf Fototour zu gehen und die Bilder sind der Beweis!
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3 Antworten : “Test: Minolta 100-200 f4.5”







Weißt du eigentlich, dass du der einzige männliche Fotograf bist, den ich kenne, der ständig Blumen fotografiert!
:P
Ein 100-200 klingt interessant, sowas hatte ich auch noch nicht in der Hand. Das einzige was ich mal hatte war ein 18-200 (oder so ähnlich, eben ein Suppen-Zoom), das ich mit Daniels Rat schnell wieder abgestoßen habe.
Die Bilder, die du mit dem Objektiv gemacht hast sehen für meine Augen jedenfalls gut aus!
Und bei normalem Tageslicht sollte es ja auch mit der mangelnden Lichtstärke keine Probleme geben. Allerdings ist das der Grund, warum ich unsere Festbrennweiten liebe (besonders das 50mm/1,8 …) Da kann man auch bei nicht so tollem Licht mit geringeren ISO-Werten fotografieren. Ich bin ein Available-Light-Fan!
Moment mal: Ich fotografiere auch unsere Katze ständig
Und da ich jetzt mehr Zeit habe (aber das Geld noch fehlt) möchte ich in die Portrait-Fotografie (Outdoor bevorzugt) eintauchen, d. h. es gibt bald mehr Bilder von Menschen als von Blumen
Hallo Sebastian,
ich kann Dir nur zustimmen, ich mag das kleine 100-200er auch sehr, insbesondere, da es für seine (Brennweiten-)länge sehr schön kompakt ist. Die Bildqualität entspricht in etwa der des Ofenrohres und ist selbst in Verbindung mit der 900 gut.
Gruß
Andreas