Schon sind wir beim dritten Teil meiner ausführlichen Testberichte zum Xperia X10. Heute geht es um Browsing, E-Mail, PIM und Verbindungsfähigkeit.
Browsing & E-Mail
Auf dem App-Markt gibt es viele verschiedene Browser von unterschiedlichsten Firmen. Ich habe mich beim Browsing-Test auf den vorinstallierten Browser von Android fixiert. Hier kann man gleich sagen, dass der selbst entwickelte Browser einfach zu Bedienen ist und die Internetseiten schnell und fehlerfrei wiedergibt. Wie auch bei der Apple Software kann Android ebenfalls keine Flash-Inhalte wiedergeben, darum muss man für die meisten YouTube-Filme das vorinstallierten YouTube-Programm auswählen. Der YouTube Client macht einen sehr soliden Eindruck und funktioniert auch ohne Probleme. Der Seiten Aufbau hängt davon ab wie viele kb’s die Seite hat und mit welcher Verbindung man im Internet ist. Für meinen Blog braucht das X10 per HSDPA (3G) keine 20 Sekunden, bei WLAN -Verbindung etwa 10 Sekunden und über Edge (langsamste Verbindung) 45+ Sekunden.
Neben dem surfen im Internet kann man selbstverständlich auch seine E-Mail abrufen lassen. Auch hier habe ich den schon vorinstallierten Standard-Mail-Client benutzt. Das einrichten seiner E-Mail-Adresse(n) geht kinderleicht. Man füllt das Namen-, E-Mail- und Passwort-Feld aus und drückt auf speichern um die Eingabe zu beenden. Dadurch, dass der POp3 und SMTP Server automatisch hinzugefügt wurden kann man sofort und schnell seine E-Mails herunterladen. Die Darstellung der E-Mails ist wie das ganze Programm gut gelungen. Das senden geht mit ausreichender Verbindung ebenfalls schnell.
PIM-Funktionen (Personal Information Manager)
PIM, ist eine Software, die persönliche Daten wie Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen organisiert und verwaltet. Er stellt die elektronische Variante eines Organizers dar. (Quelle: Wikipedia)
Android ist für seine gut gemachte Übersichtlichkeit bekannt. Sony Ericsson ist diesen Vorbild nachgegangen und macht sich mit der Timescape- und Mediascape Funktion einen Informationsriesen. Die Kontakte werden alphabetisch und mit einem Thumbnail im Telefonbuch aufgelistet. Jeder im Adressbuch kann mit der “Ein-Klick-Funktion “per SMS, E-Mail oder Instant Messenger kontaktiert werden. Zusätzlich findet man zu jedem Kontakt das entsprechende Telefonprotokoll, in dem eingehende und ausgehende Anrufe aufgelistet sind.
Der Kalender bietet die gewohnten und einfachen Standards wie Tagesaufgaben, Wochen- und Monatsansicht, Serientermine und Erinnerungsfunktionen. Ohne jeden Widerstand respektiert der Kalender Terminüberschneidungen und gut dargestellt.
Neben der Timescape- und Mediascape Funktion, sowie dem Kalender, gibt es noch etliche erweiterbare App’s die man sich im Market herunterladen kann.
Sofort nach dem das Handy zum ersten mal angeschaltet und eingerichtet (Google, E-Mail, etc.) worden ist verbindet es sich automatisch mit dem Internet. Diese Tatsache war der erste negative Aspekt der mir aufgefallen ist, weil ich so schon 8 Minuten ohne Ahnung online war. Ohne einen günstigen Datentarif könnt dieses Problem bei manchen auf Dauer sehr teuer werden. Quadband-GSM, EDGE, HSDPA mit 7,2 Megabit pro Sekunde und der Upload-Beschleuniger HSUPA mit bis zu zwei Megabit sorgen für eine sehr gute und schnelle Erreichbarkeit und schnellen Datentransfers, im Nahbereich übernehmen WLAN, Bluetooth 2.1 und USB 2.0 die Datenübertragung. Bei eingeloggter WLAN-Verbindung schaltet sich die Internetverbindung über HSDPA/ EDGE automatisch aus und aktiviert sich wieder, wenn die Verbindung mit WLAN gestört oder getrennt ist.
Natürlich kann man das Internet über die Einstellungen auch komplett deaktivieren, damit man nicht ausversehen ins Internet gelangt.
Andere Testberichte:
- Sony Ericsson Xperia X10 – Kamera, Video, Musik und Speicher
- Sony Ericsson Xperia X10 – Lieferumfang, Design und Verarbeitung
- Sony Ericsson Xperia X10 – Anwendung, Bedienung, Sprachqualität, Akku und Fazit
Ähnliche Artikel:









