Ich habe mir letzte Woche für ganz kleines Geld ein Objektiv bei dem größten Online-Auktionshaus ersteigert. Warum ich mich für dieses Objektiv entschieden habe ist in erster Linie die Interesse an Minolta Objektiven gewesen. Im Volksmund sagt man, dass Minolta damals echt “scharfe” Objektive gebaut hat.
Natürlich hat Minolta auch Objektive gebaut, die nicht die non-plus-ultra Objektive sind – Und das hatte ich mir gleich von Anfang an bei diesem Objektiv gedacht. Aber tiefer nachgeforscht habe ich herausgefunden, dass dieses Objektiv nicht allzu schlecht ist.
Positive Aspekte:
- scharf
- guter Kontrast
- gute Farben
- guter AF
- leicht und kompakt
- günstig
- Vollformatobjektiv
Negative Aspekte:
- kleine Brennweite
- 50 cm Naheinstellgrenze
- einiges aus Plastik
Aber für das kleine Geld habe ich mir gedacht, kann man bei diesen Objektiv nicht viel falsch machen. Ich bin voll und ganz zufrieden und werde dieses Objektiv wahrscheinlich für Outdoor-Portraits einsetzen.
Meine ersten Testbilder:



Was ist an einer 50cm-Naheinstellgrenze bei einem Nicht-Makro schlecht?
Wenn ich es mit meinem Kit-Objektiv vergleiche sind das 12 cm mehr. Mein 18-70 hat eine Naheinstellgrenze von 38 cm. Und 12 cm sind bei näheren Motiven doch schon ein ganz großes Stück.
Aber ich gebe dir recht, dass man bei Aufnahmen von ganzen Körpern, die Naheinstellgrenze vernachlässigen kann.
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