Es kommt immer wieder vor, dass ich gefragt werde, welches Objektiv ich für meine DSLR kaufen soll. Leider gibt es kein Patentrezept für die Objektivwahl. Man muss sich als erstes Gedanken darüber machen, was man im Endeffekt fotografieren möchte, denn sei es Architektur, Portrait / Available-Light oder Natur- und Tierfotos, für jeden Aufnahmebereich gibt es spezifizierte Objektive, die das Maximum aus dem Motiv herausholen. Na klar, Allround-Objektive mit riesigen Zoom (z . B. 18 – 200 mm) decken zwar alles von Weitwinkel bis Zoom-Brennweite ab, aber bieten auch nicht immer so viel Qualität. Doch wiederum für Urlaube sind solche Objektive wieder besser geeignet. Ihr seht, es ist nicht so einfach sich für ein Objektiv zu entscheiden. Ich sag mir immer: Viel, hilft nicht (immer) viel.
Die wichtigsten Aufnahmebereiche:
- Portrait- und Available-Light: Mit Objektiven zwischen 85mm und 135mm (KB) und hohen Lichtstärken erreicht man die besten Ergebnisse für Portraits. Unter Berücksichtigung des Crop-Faktors entspricht dies zum Beispiel an ASP-C Sensoren eine Brennweite von ungefähr 50mm bis 90mm. Durch die hohe Lichtstärke (f 1.4) kann man sehr gut mit der Tiefenschärfe arbeiten, welches einen sehr netten Effekt mit sich bringt.
- Architektur/ Landschafte: Für Gebäude oder Landschaften ist ein Weitwinkelobjektiv am sinnvollsten.
- Natur-und Tierfotos: Hier sind längere Brennweiten gut geeignet. Durch die hohen Brennweiten (z. B. 300 mm) kann man aus weiter Entfernung unter anderem schreckhafte Tiere fotografieren, ohne sie zu stören. Durch den Crop-Faktor werden solche Objektive noch ein mal “verlängert”, da entsprechen 300mm ungefähr 450mm Brennweite. Man sollte auch zu Objektiven mit hoher Lichtstärke greifen, damit eine schnelle Auslösezeit bei schlechten Lichtverhältnissen gewährleistet ist.
Soviel zu Theorie:
Doch wie findet man ein Objektiv aus einer riesigen Auswahl an Herstellern und deren Objektiven?!
LensHero – Macht es möglich.
Die Internetseite LensHero.com ist eine sehr große Datenbank mit allen erdenklichen Objektiven. Man gibt sein Kamera-Modell und das gewünschte Budget ein und wählt anschließend den Aufnahmebereich. Fertig.
Nach der Suche müsstet ihr ein paar tolle Ergebnisse bekommen haben, die für euch prima geeignet sind.
Die Ergebnisse werden übersichtlich mit den Objektivdaten und einem “Review-Zitat” angezeigt. Mit einem Klick auf ein favorisierte Objektiv werden noch mehr Details angezeigt.
Eine feine Sache!

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