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Früher vs. Heute – Der eigene Stil

Headset

Der heutige Artikel richtet sich an die Bildbearbeitung – Die gegenwärtige im Vergleich zur früheren.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe feststellen müssen, dass sich mein Stil der Bildbearbeitung in letzter Zeit wieder geändert hat.

Seit gut 3 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Fotografie und selbstverständlich auch mit der Bildbearbeitung. Mit der Bildbearbeitung habe ich schon etwas früher angefangen als das Fotografieren. Erst mit der Fotografie hat sich meine Bearbeitung an Bildern gewaltig geändert. Und das meine ich nicht im negativen Sinne. Anfangs habe ich nur Tutorials abgekupfert, mit denen ich mir die ersten Kenntnisse in Photoshop angeeignet habe.

Mit der Fotografie hat sich dann alles geändert. Anstatt Tutorials nachzuahmen, musste ich mir jetzt eigene Gedanken machen. Und durch das ständiges probieren bekommt jeder seinen eigenen Stil. Habt ihr euren Stil schon gefunden?

Bildbearbeitung heute

Bildbearbeitung heute

Und woran erkenne ich,  dass sich mein Stil geändert hat?

Früher war ich auf den Trip, dass alles schön zart und weich aussehen muss, egal ob bei Portraits oder Stillleben (wie das Beispielbild). Heute bin ich eher auf Details abgestimmt, mir ist es wichtig so viel Details zu erhalten, wie möglich.  Genauso sieht es mit Schärfe aus. Mir ist es wichtig, dass das Hauptaugenmerk schön scharf und knackig ist – Es dürfen keine  relevanten Details in Unschärfe untergehen, bzw. fehlen.

Und mein Kopfhörer-Bild zeigt es recht gut – Seht selbst.

Bildbearbeitung früher

Bildbearbeitung früher

Ich glaube ich werde noch einige Zeit brauchen bis ich meinen endgültigen Stil gefunden habe – Wenn überhaupt!
Grund dafür:  Ich bin viel zu experimentierfreudig. ;-) :-)

Wie seht ihr das ganze? Ist Experimentierfreude gut, oder sollte jeder so schnell wie Möglich seinen eigenen Bild-Stil finden?

Autor: Sebastian Engler

Ich interessiere mich für die Fashion- & Portraitfotografie und betrachte die Welt gerne aus einen anderen Winkel. Neben meiner fotografischen Leidenschaft studiere ich Informatik und fahre sehr gerne Motorrad.

5 Kommentare

  1. Rumexperimentieren ist immer gut. Denn dadurch lernst du neue Sachen. Einen eigenen Bildstil hat jeder aber es ist nichts schlechtes zu wissen, wie man ein Bild auch anders gestalten kann. Ganz besonders wenn du vielleicht auch beruflich in diese Ecke gehen willst (egal ob fotografisch oder Design oder sonstwas, einfach ins Kreative halt) … Denn da zählt nicht dein Bildstil sondern das was die Kunden wünschen. Ein zu geprägter Stil kann da sogar hinderlich sein, denn dann könnten potentielle Kunden denken, du kannst nur das und sonst nichts. Daher mein Rat: bewahre dir die Vielfalt. Sie macht nicht nur Spaß sondern ist meist auch beruflich sehr förderlich.

  2. Ich denke den eigenen Stil zu finden ist eine Lebensaufgabe. Es gibt zwar viele Fotografen, die heute behaupten einen Stil gefunden zu haben, aber durch neue Möglichkeiten in der Bildbearbeitung wird sich dieser im Laufe der Jahre wieder ändern.

    Und was das Experimentieren betrifft, so sehe ich das wie Mela. Lieber viel rumspielen und neue Techniken kennenlernen, denn so kann gezielter auf aktuelle Kundenwünsche eingegangen werden. Zudem passt ein festgefahrener Stil nicht auf jedes Bild.

    Gruß, Bernd

  3. Interessanter Artikel. Ich denke, ich bin noch auf der Reise, den Stil zu finden bzw. erst mal, wie von dir beschrieben, Tutorial nachmachen und bemerken, wie was verändert.

    On man experimentieren oder seinen eigenen Stil schnell finden soll? Ich denke, der Zeitverlauf und die Entwicklungen in Mode, Stil, Farbe etc. ziehen einen auch mit und man entwickelt sich automatisch weiter bzw. ändert seinen Stil auch immer ein wenig. Das ist eine ganz normale Entwicklung, die man mitmacht.

  4. lieber sebastian,
    ich bin durch zufall auf deine seite geflogen und möchte dir erstmal sagen das ich sie vom layout sehr gelungen finde.
    die verschiedenen posts die du hochgestellt hast machen einen sehr professionellen eindruck, jedoch ist der inhalt teils von ganzen posts selbstverständlich (auf bewertungen bei ebay schauen, gebraucht biliger als neu, onlinehändler billiger als laden,…) oder sollten sie zumindest sein. nachdem du aber eine ganze seite damit füllst werden die posts von aussenstehenden leicht missverstanden und ein kleiner beigeschmack von “unbedingt professionell sein” macht sich breit, vorallem bei gleichaltrigen. nicht das du mich falsch verstehst ich möchte dir nichts böses aber falls du das mal profesionell machen möchtest musst du dir nicht nur über den inhalt eines tutorials gedanken machen sondern auch über den schreibstil, wortwahl, aussenwirkung, und zielgruppe.

    für die zielgruppe ist der beitrag über objektivwahl ein gutes beispiel. er ist einfach gechrieben das leute die nichts von fotografieren verstehen bescheid wissen. allerdings wissen die nicht was crop und kleinbildformat, brennweite usw ist. für jemand der weiss was das ist ist der artikel aber uninterressant weil er zu einfach geschrieben ist und zu wenig informativ ist. ausserdem ist der artikel wie schon erwähnt eher an anfänger gerichtet, du schlägst aber vorallem bei tierfotografie hohe brennweiten und hohe lichtempfindlichkeit vor, was meiner meinung nach nicht ganz die preisklasse eines anfängers ist. schön für anfänger wären empfehlungen für brauchbare öbjektive im niedrigen preissegment gewesen (zum beispiel bis 400€). ausserdem lässt du festbrennweiten leider raus welche irgendwann den grössten teil der objektive eines fotographen ausmachen (sofern man sie sich leisten kann), da sie von der qualität unübertroffen sind.

    so jetzt hab ich viel geschrieben und dich hoffentlicht nicht zu arg kritisiert… aber jetzt zum thema.
    ich denke nicht das der unterschied zwischen den bildern oben etwas mit stilentwicklung zu tun hat. du hast einfach ein gespür dafür entwickelt was ein bild interresant macht. beim älteren bild fällt die fehlende tiefenschärfe durch große blende nicht auf nachdem auch der vordergrund sehr weich ist. beim neuen bild jedoch ist das deutlich zu sehen und diese spannung macht das bild interressant. insofern denke ich es ist weniger eine frage der stilentwicklung, eher eine entwicklung deines könnens :-P .

    ich höffe du kannst aus soviel kritik etwas positives mitnehmen und deinen gut angefangenen weg weiter fortsetzen.

    gruß kirill

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