Als Fotograf, somit auch Bildbearbeiter, kommt man kaum um eine Monitorkalibrierung herum. Ein Monitor ist neben dem Wissen und dem Kamera-Equipment wohl das wichtigste Instrument eines jeden Fotografen.
Die Kalibrierung dient ausschließlich dazu, den Monitor in einen standardisierten Zustand zu setzen um eine optimale Farbdarstellung wiederzugeben. Eine Monitorkalibrierung ist die Grundvoraussetzung, um anschaulichen Prints zu bekommen – Es gibt nichts ärgerlicheres als verfälschte Bilder. Doch wie kalibriert man seinen Monitor richtig? Ich zeige euch ein Beispiel anhand des Farbmessgerät “eye-one display 2″ von X-Rite und der Software Eye-Match 3.
Voraussetzung für den Monitor:
Kontrast, Helligkeit und RGB sollten unabhängig von einander einstellbar sein. Ohne diese Möglichkeiten wird es schwer, die perfekten Einstellungen zu bekommen. Außerdem ist ein IPS- oder ein PVA-Panel von Vorteilen, da diese Panels eine sehr hohe Farbdraumabdeckung und eine hohe Blickwinkelunabhänigkeit aufweisen können. Bei TN-Panels, die diese Eigenschaften nicht (gut) aufweisen können, kann es durch eine Kalibrierung trotzdem zu unterschiedlichen Ergebnissen, z. B. in den Betrachtungswinkeln kommen.
1. Zu Kalibrierendes Gerät auswählen:
2. Bildschirmtyp auswählen:
LCD – Bildschirme mit Flüssigkristallen (Computer-Flachbildschirme)
CRT – Röhrenmonitore
Laptop – selbsterklärend
3. Kalibrierungseinstellungen wählen:
Persönliche Meinung: Empfehlungen auswählen
4. Eye-One am Bildschirm platzieren
5. Kontrast einstellen
6. RGB anpassen
7. Luminanz einstellen
8. Messen lassen
9. Neues Farbprofil (ICC) speichern
10. Fertig
Und schon hat man in nur 10 kleinen Schritten einen perfekt kalibrierten Monitor. Als Zusatzfunktion bietet die Software zusätzlich noch einen Vor- und Nachher-Vergleich und ich muss zugeben, ich war recht sprachlos. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass mein Monitor im Werkszustand schon gut kalibriert war, aber die Kalibrierung hat mir das Gegenteil gezeigt. Jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.










Das habe ich auch noch vor mir, nur fehlt momentan die Zeit dafür.
Toller Bericht.
Ja das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Habe mir vor Monaten selbst mal meinen Monitor kalibriert und es war wirklich faszinierend, was für einen Unterschied das gemacht hat. Muss es aber demnächst wieder machen, da sich das Umgebungslicht geändert hat…