Heute möchte ich mich für euch mal gezielt der Bledenzahl witmen – Diejenigen, die neu in der Spiegelreflexfotografie oder in der digitalen Fotografie sind und sich noch nicht so gut mit den Fachbegriffen auskennen, werden anfangs meist ihre Probleme mit dem Wort Blende (Kürzel F) haben, welches oft in Fotoforen oder sonstigen Communitys rumgeistert. Was ist eigentlich die Blende?
Die Blendenzahl
bezeichnet in der Fotografie das Verhältnis der Brennweite f zum Durchmesser D der Eintrittspupille (d. i. das durch die Frontlinse betrachtete virtuelle Bild der Blende im Objektiv) eines abbildenden optischen Systems, z. B. eines Objektivs. D ist damit auch der Durchmesser des vom Objektiv eingelassenen achsparallelen Strahlenbündels von einem (nahezu) unendlich weit entfernten Objektpunkt. [wikipedia]
Bei der Blendenzahl handelt es sich schlicht und einfach um die größe der Öffnung im Objektiv, durch die das Licht auf den Sensor fallen kann. Generell gilt, je kleiner die Blendenzahl ist, desto GRÖSSER ist die Blendenöffnung (wenig Schärfe) und genauso ist es anders herum – Je größer die Blendenzahl, desto KLEINER ist die Öffnung (viel Schärfe), in der das Licht die Möglichkeit hat auf dem Sensor anzukommen - Aber Vorsicht! Ich hab ja schon geschrieben, je größer die Blendenzahl ist, desto weniger Licht fällt auf den Sensor aber dies führt auch zur verlängerten Verschlusszeiten (Auslöszeit in der die Kamera das Bild macht) und das ist nicht überall angebracht.
Durch unterschiedliche Blendenöffnungen kann man – je nachdem, wie man will – mehr Schärfe ins Bild zaubern oder auch nicht. Bei meinem Beispielbild kann man es recht gut sehen. Mit kleiner Blendenzahl habe ich den Hintergrund ein wenig verschwimmen lassen, damit nur der Vordergrund scharf ist und mit großer Blendenzahl ist auch der Hintergrund scharf.
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